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04.06.2026 | Wilke will’s wissen!

Im Otto-Wels-Saal des Regine-Hildebrandt-Hauses in Potsdam trafen sich am 26. Mai die Arbeitsgemeinschaften (AGs) der Brandenburger SPD, um im Gespräch mit Sozialminister René Wilke sowohl die jeweilige AG und deren Themen vorzustellen, als auch und gerade René Wilkes Verständnis seines Ministeramtes in der derzeitigen politisch aufgeladenen Zeit kennenzulernen.

Berührungsängste hat Minister Wilke nicht, sondern eine beindruckende Analyse und Kenntnis des „Sozialen“ in Brandenburg sowie eine realistische Einschätzung seiner Möglichkeiten als Teil des vorsorgenden Staates.

Im dreistündigen Gespräch konnte sich auch die AG 60 plus einbringen. Die Wertschätzung aller Beteiligten galt insbesondere der Möglichkeit sich und die eigenen Beweggründe des ehrenamtlichen Engagements zu erläutern. Der Dank der AG 60 plus geht gerne an Minister Wilke und seine Miarbeiterin Ines Seifert.

Ein fortgesetzter regelmäßiger Dialog in dieser Form würde uns sehr freuen.


Sozialminister René Wilke

Die AG-Vorsitzenden mit Rolf Brunssen
AG 60plus (erster von rechts)


31.05.2026 | Mit „99 Luftballons“ in die Seniorenwoche

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke als Schirmherr und Sozialminister René Wilke haben gestern in Cottbus/Chóśebuz die 32. Brandenburgische Seniorenwoche feierlich eröffnet. Vor rund 750 geladenen Gästen bei der Auftaktveranstaltung zeichneten sie im Beisein des Landesseniorenbeauftragten Norman Asmus zudem 14 Einzelpersonen und eine Seniorengruppe mit der Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e. V. aus, die dieser traditionell für herausragendes ehrenamtliches Engagement verleiht.

Neben diesen Ehrungen standen Grußworte und Ansprachen von Ministerpräsident Woidke, Oberbürgermeister Tobias Schick, dem Vorsitzenden des Seniorenrates Lutz-Peter Anton sowie eines Vertreters der polnischen Partnerstadt Zielona Gora im Mittelpunkt.



Ein buntes kulturell-sportliches Rahmenprogramm, unter anderem mit Tanzeinlagen eines sorbischen Heimatvereins und Darbietungen von Nachwuchsathleten, begeisterte das Publikum. Mit „99 Luftballons“ und anderen Evergreens sorgte das Landespolizeiorchester für eine großartige Stimmung in der Lausitz-Arena.

Die Seniorenwoche ist ein jährlicher Höhepunkt der Seniorenarbeit im Land Brandenburg. Auf zahlreichen Veranstaltungen wird bis zum 7. Juni und teils darüber hinaus das Engagement älterer Menschen im Land gewürdigt und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht.
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ist Mitglied des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V. und war bei der Eröffnungsveranstaltung in Cottbus durch die Vorstandsmitglieder Monika Schubert, Kerstin Walter und Siegfried Schmauder vertreten.

In Brandenburg lebten Ende 2024 fast 680.000 Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von mehr als einem Viertel (26,5 Prozent). Viele Seniorinnen und Senioren engagieren sich ehrenamtlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft.


1. Mai im Roten Wien

Am 1. Mai auf einer Kundgebung der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) mit dabei zu sein, beim Aufmarsch zehntausender Genossinnen und Genossen mitzumachen und schließlich auf der Ehrentribüne Platz zu nehmen, ist ein echtes Erlebnis. Dies empfand auch die Teilnehmende der AG60plus aus Brandenburg so, die sich auf den Weg ins Rote Wien machte, um politische Wirkungsstätten in der Stadt zu besuchen und dabei interessante Gespräche zu führen. Möglich machte dies der SPD-Reiseservice, der gerade auch für parteiungebundene Seniorinnen und Senioren immer ein interessantes Reiseangebot bereithält. Mehr unter www.spd-reiseservice.de

Auf dieser Wien-Reise gab es viel zu erfahren und zu lernen: So erhielt die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen 2025 in Wien mit 39,4% die Mehrheit der Sitze im Stadtparlament und stellt dort den Bürgermeister und dessen Vertreterin. 21 % des Wiener Budgets entfallen auf die soziale Wohlfahrt und auf die Wohnbauförderung, so dass im gemeinnützigen Wohnungsbau Mieten von rd. neun Euro pro Quadratmeter normal sind. Weiterhin entfallen 19 % des Haushalts auf Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft sowie 17% auf den Gesundheitsbereich. Eine Großstadt also, bei der „das Soziale“ einen hohen politischen Stellenwert einnimmt. Auch interessant: 2024 stand Wien nach Paris, Rom und Berlin mit 19,8 Millionen Übernachtungen auf Platz vier aller EU-Hauptstädte.


Gespräch mit Annika Klose MdB zur Rentenpolitik

Vertreterinnen und Vertreter der AG 60 plus Berlin und Brandenburg trafen sich am 20. Februar 2026 im Deutschen Bundestag mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Annika Klose, um über aktuelle und zukünftige Fragen der Rentenpolitik zu beraten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Stabilisierung des Rentenniveaus, die Bekämpfung von Altersarmut sowie die langfristige Sicherung der gesetzlichen Rente. Die Mitglieder der AG 60 plus machten deutlich, dass insbesondere Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, niedrigem Einkommen und Pflegezeiten stärker in den Fokus der Rentenpolitik rücken müssen.

Annika Klose informierte über den aktuellen Stand der parlamentarischen Beratungen sowie über die Arbeit der Alterssicherungskommission. Sie betonte die Bedeutung eines verlässlichen Rentensystems, das soziale Sicherheit gewährleistet und zugleich generationengerecht ausgestaltet ist. Die Sicherung des Rentenniveaus und eine solidarische Finanzierung bleiben aus ihrer Sicht der zentrale Leitlinien der Rentenpolitik der SPD.

Die AG 60 plus brachte ihre Positionen und Forderungen in das Gespräch ein und unterstrich die Notwendigkeit, die Perspektiven älterer Menschen in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und den Austausch zu rentenpolitischen Themen regelmäßig zu vertiefen.

Das Treffen machte deutlich: Die Ausgestaltung der Rente ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit und erfordert einen kontinuierlichen Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft.

v.l.n.r. Siegfried Schmauder, stellvertretender Landesvorsitzender Brandenburg, Annika Klose MdB, Susanne Pape und Bent Paulsen, Co-Landesvorsitzende Berlin, Hannelore Dietsch, Beisitzerin im LV Berlin

Verloren im Sozialsystem?

Nicht wenige Menschen fühlen sich von den komplexen Strukturen unseres Sozialsystems überfordert oder haben Hemmungen „aufs Amt“ zu gehen. Neben dieser Zurückhaltung oder Scheu gibt es reale Ursachen und konkrete Barrieren, weshalb soziale Leistungen von Einzelnen nicht in Anspruch genommen werden, obwohl sie den Menschen zustehen.

Deshalb trafen sich am 18. Februar 2026 im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung (SVV) in Hennigsdorf Expertinnen und Experten sowie Interessierte zu einem Podiumsgespräch mit Diskussion . Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD-Brandenburg in Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Hennigsdorf und der SPD-Fraktion im SVV. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier:


Hospize im Barnim

Hospize gelten in weiten Teilen der Gesellschaft noch immer als ein Tabuthema. Die gut besuchte Veranstaltung der SPD AG 60plus am 19.03.2026 in Wandlitz hat jedoch gezeigt, dass ein großes Interesse an Information und Auseinandersetzung mit diesem nicht einfachen Thema besteht. Die Vortragenden aus den Hospizen in Wandlitz und Eberswalde haben mit ihrer offenen und sympathischen Kommunikation einen tiefen Einblick in die stationäre und ambulante Hospizarbeit gewährt. Auch ein Rundgang durch die Einrichtung in Wandlitz wurde ermöglicht. Die Tatsache, dass sowohl Landrat Kurth (SPD), als auch Bürgermeister Borchert (FBGW) aus Wandlitz die ganze Veranstaltung über anwesend waren und sich einbrachten, unterstreicht die Wichtigkeit des Themas und die Stellung der Hospizeinrichtungen im Barnim.