Zeige, dass Dir soziale
Politik wichtig ist.


TERMINE

VERANSTALTUNGEN


HEUTE
18.08.
Stammtisch Potsdam – August

Beginn: 15 Uhr
Ort: SEKIZ, Hermann-Elflein-Str. 11, 14467 Potsdam
Thema: Kerstin Walter berichtet über die Arbeit des Potsdamer Seniorenbeirates, seine Aufgaben, Arbeitsgruppen und Mitgliederstruktur


HEUTE
20.08.
Landesvorstandssitzung

Beginn: 11:00 Uhr
Ort: Regine-Hildebrandt-Haus, Potsdam


HEUTE
29.09.
Öffentliche Veranstaltung

Sicherheitstrilogie – Teil 2
Resilienz und Krisenintervention
Beginn: 14:00 Uhr
Ort: SPD Kurt-Schumacher-Haus 163, Berlin-Wedding
Referent: Jan Zimmerling, THW Berlin/Brandenburg/Sachsen-Anhalt
Moderation: Bent Paulsen, Co-Vorsitzender SPD AG 60plus Berlin
Die Sicherheitstrilogie ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der AG 60plus Berlin und Brandenburg

AKTUELLES

TERMINE/PRESSE/NEWS


20.07.2026 | Frank Kupferschmidt geehrt

Dem früheren Landesvorsitzenden der AG 60plus in Brandenburg, Frank Kupferschmidt, wurde bei einer Zusammenkunft der ostdeutschen SPD-Seniorenorganisationen am 15. Juli 2026 in Potsdam eine besondere Ehrung zuteil. Die Versammlung würdigte Kupferschmidts langjähriges Engagement in der Seniorenarbeit auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene wie auch darüber hinaus als Netzwerker für die Interessen der älteren Generation sowie als streitbarer Verfechter unseres demokratischen Gemeinwesens. Unter großem Beifall der Anwesenden wurde Frank Kupferschmidt zum Ehrenmitglied im Landesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in Brandenburg ernannt.

Frank Kupferschmidt (zweiter von links) neben dem Landesvorsitzenden Rolf Brunssen und den stellvertretenden Vorsitzenden Siegfried Schmauder und Monika Schubert


01.07.2026 | Für eine sichere Rente – heute und morgen!

Bild: Seniorinnen und Senioren der SPD Brandenburg
Bild: Seniorinnen und Senioren der SPD in Brandenburg

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

Der Bericht der Rentenkommission wird gerade intensiv diskutiert, auch bei uns in der Partei. Viele Mitglieder fragen sich, was die Vorschläge konkret bedeuten, besonders für langjährig Versicherte, für Menschen in körperlich belastenden Berufen, für die gesetzliche Rente als wichtigste Säule der Alterssicherung und für die Gerechtigkeit zwischen den Generationen.

Genau darüber haben wir in der SPD am vergangenen Freitag auch in einer Mitglieder-Onlinekonferenz mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und Kommissionsmitglied Annika Klose gesprochen. Die vielen Fragen und Rückmeldungen zeigen, wie groß das Interesse und wie wichtig eine politische Einordnung und transparente Information sind.

Klar ist: Ohne eine Reform sinkt das Rentenniveau ab 2031 deutlich. Wir wollen, dass die Rente auch zukünftig zum Leben reicht. Für uns als SPD gilt deshalb: Wer jahrzehntelang gearbeitet, eingezahlt und sein Leben auf verlässliche Regeln aufgebaut hat, braucht Fairness und Planungssicherheit.

Die Vorschläge der Rentenkommission sind ein einvernehmlicher Kompromiss. Das ist eine gute Grundlage für die Gesetzgebung, die nun ansteht. Die Vorschläge weisen den Weg zu einem zukunftsfesten Rentensystem. Für uns ist dabei ganz entscheidend: Die gesetzliche Rente muss auch künftig die wichtigste Säule der Alterssicherung bleiben.

Bei den notwendigen Veränderungen behalten wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten besonders die Interessen langjährig Versicherter und körperlich stark belasteter Beschäftigter im Blick.

Weitere Informationen und Argumente der SPD zur Rentenreform finden Sie hier:
https://www.spd.de/rente


15.06.2026 | Neuigkeiten aus dem Länderrat

In einer analogen und hybriden Sitzung des Länderrates am 5. Juni wurden die Themen für den kommenden 60plus-Bundeskongress vereinbart. Insbesondere der Druck auf die sozialen Systeme in Deutschland, also die Zukunft des vorsorgenden Sozialstaates, sowie die Friedensfrage werden in der Tagesordnung ein Schwerpunkt sein. Der Kongress unter dem Motto “ Mittendrin statt nur dabei“ findet am 7./8. Oktober im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt. Vorschläge und Anregungen aus der Brandenburger Zivilgesellschaft werden unter der Mailadresse zielgruppen.bb@spd.de gerne entgegengenommen.

Neuigkeiten kommen aus dem Land Berlin: Das Abgeordnetenhaus Berlin hat das Altenhilfestrukturgesetz am 21.05.2026 beschlossen. Damit wird die Altenhilfe des § 71 SGB XII zur pflichtigen kommunalen bzw. Länderaufgabe. Mit dem Altenhilfestrukturgesetz schafft Berlin erstmals eine verbindliche und systematische Steuerung der Altenhilfe auf Landesebene. Dieses Gesetz ist ein ur-sozialdemokratisches Anliegen für die Zivilgesellschaft. Bei der Umsetzung der Altenhilfe liefert auch die Stadt Jena in Thüringen „Best Practice“ Beispiele. Als weiterer Schritt soll im Sommer das Seniorenmitwirkungsgesetz für Berlin beschlossen werden.

Zur Verdichtung unserer Arbeit für Seniorinnen und Senioren ist ein bundesweites Netzwerk geplant, welches sich zum ersten Treffen in Präsenz, im Weiteren online austauschen wird. Jede Landesorganisation entsendet hierzu eine verantwortliche Person.


04.06.2026 | Wilke will’s wissen!

Im Otto-Wels-Saal des Regine-Hildebrandt-Hauses in Potsdam trafen sich am 26. Mai die Arbeitsgemeinschaften (AGs) der Brandenburger SPD, um im Gespräch mit Sozialminister René Wilke sowohl die jeweilige AG und deren Themen vorzustellen, als auch und gerade René Wilkes Verständnis seines Ministeramtes in der derzeitigen politisch aufgeladenen Zeit kennenzulernen.

Berührungsängste hat Minister Wilke nicht, sondern eine beindruckende Analyse und Kenntnis des „Sozialen“ in Brandenburg sowie eine realistische Einschätzung seiner Möglichkeiten als Teil des vorsorgenden Staates.

Im dreistündigen Gespräch konnte sich auch die AG 60 plus einbringen. Die Wertschätzung aller Beteiligten galt insbesondere der Möglichkeit sich und die eigenen Beweggründe des ehrenamtlichen Engagements zu erläutern. Der Dank der AG 60 plus geht gerne an Minister Wilke und seine Miarbeiterin Ines Seifert.

Ein fortgesetzter regelmäßiger Dialog in dieser Form würde uns sehr freuen.


Sozialminister René Wilke

Die AG-Vorsitzenden mit Rolf Brunssen
AG 60plus (erster von rechts)


31.05.2026 | Mit „99 Luftballons“ in die Seniorenwoche

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke als Schirmherr und Sozialminister René Wilke haben gestern in Cottbus/Chóśebuz die 32. Brandenburgische Seniorenwoche feierlich eröffnet. Vor rund 750 geladenen Gästen bei der Auftaktveranstaltung zeichneten sie im Beisein des Landesseniorenbeauftragten Norman Asmus zudem 14 Einzelpersonen und eine Seniorengruppe mit der Ehrenurkunde des Seniorenrates des Landes Brandenburg e. V. aus, die dieser traditionell für herausragendes ehrenamtliches Engagement verleiht.

Neben diesen Ehrungen standen Grußworte und Ansprachen von Ministerpräsident Woidke, Oberbürgermeister Tobias Schick, dem Vorsitzenden des Seniorenrates Lutz-Peter Anton sowie eines Vertreters der polnischen Partnerstadt Zielona Gora im Mittelpunkt.



Ein buntes kulturell-sportliches Rahmenprogramm, unter anderem mit Tanzeinlagen eines sorbischen Heimatvereins und Darbietungen von Nachwuchsathleten, begeisterte das Publikum. Mit „99 Luftballons“ und anderen Evergreens sorgte das Landespolizeiorchester für eine großartige Stimmung in der Lausitz-Arena.

Die Seniorenwoche ist ein jährlicher Höhepunkt der Seniorenarbeit im Land Brandenburg. Auf zahlreichen Veranstaltungen wird bis zum 7. Juni und teils darüber hinaus das Engagement älterer Menschen im Land gewürdigt und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht.
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ist Mitglied des Seniorenrates des Landes Brandenburg e.V. und war bei der Eröffnungsveranstaltung in Cottbus durch die Vorstandsmitglieder Monika Schubert, Kerstin Walter und Siegfried Schmauder vertreten.

In Brandenburg lebten Ende 2024 fast 680.000 Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von mehr als einem Viertel (26,5 Prozent). Viele Seniorinnen und Senioren engagieren sich ehrenamtlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft.


1. Mai im Roten Wien

Am 1. Mai auf einer Kundgebung der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) mit dabei zu sein, beim Aufmarsch zehntausender Genossinnen und Genossen mitzumachen und schließlich auf der Ehrentribüne Platz zu nehmen, ist ein echtes Erlebnis. Dies empfand auch die Teilnehmende der AG60plus aus Brandenburg so, die sich auf den Weg ins Rote Wien machte, um politische Wirkungsstätten in der Stadt zu besuchen und dabei interessante Gespräche zu führen. Möglich machte dies der SPD-Reiseservice, der gerade auch für parteiungebundene Seniorinnen und Senioren immer ein interessantes Reiseangebot bereithält. Mehr unter www.spd-reiseservice.de

Auf dieser Wien-Reise gab es viel zu erfahren und zu lernen: So erhielt die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen 2025 in Wien mit 39,4% die Mehrheit der Sitze im Stadtparlament und stellt dort den Bürgermeister und dessen Vertreterin. 21 % des Wiener Budgets entfallen auf die soziale Wohlfahrt und auf die Wohnbauförderung, so dass im gemeinnützigen Wohnungsbau Mieten von rd. neun Euro pro Quadratmeter normal sind. Weiterhin entfallen 19 % des Haushalts auf Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft sowie 17% auf den Gesundheitsbereich. Eine Großstadt also, bei der „das Soziale“ einen hohen politischen Stellenwert einnimmt. Auch interessant: 2024 stand Wien nach Paris, Rom und Berlin mit 19,8 Millionen Übernachtungen auf Platz vier aller EU-Hauptstädte.